JOURNAL ON EUROPEAN HISTORY OF LAW



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ISSN: 2042-6402


Price: EUR 18


Publisher:


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2nd Flr, 145-157 St John Street

London

EC1V 4PY

United Kingdom 





ARCHIV - Vol. 2 / 2011 No. 1



TABLE OF CONTENS


 

Zoltán Végh: Römisches Recht und Nationalsozialismus. Gedanken zur Universalität des Römischen Rechtes.

Die NS-Doktrin begegnet dem Römischen Recht von zwei Positionen aus: die Dominanz des völkischen Gedankens und die Verwirklichung des „altgermanischen“ Grundsatzes ‚Gemeinwohl geht vor Eigennutz“. Daher wird schon zum letzteren im Parteiprogramm von 1920 die „materialistische Weltordnung“ des römischen Rechtes verworfen. Zum ersteren wird alles abgelehnt, was die Grenzen des völkischen Rechtes und der Gemeinschaft sprengen könnte. Daher sind ius gentium und ius naturale und die aus ihnen ableitbaren Grundsätze allgemein anerkannter Normen und menschlicher überregionaler Grundrechte entschieden abzulehnen. Mit einiger Gehirnakrobatik gelingt es H.-H. Dietze, ein neues „Völkisches Naturrecht“ zu erfinden. – Einige Absätze widmen sich den Problemen, denen die Lehre des RR in der NS-Zeit begegnete.

 

Keywords

Naturrecht; NSDAP u. Römisches Recht; Parteiprogramm NSDAP; Gemeinwohl u. Röm. Recht; Röm. Recht und Rassismus.


Thomas Gergen: Anfänge und Entwicklung des Copyright-Systems in England und den USA

Ausgehend von den beiden unterschiedlichen Systemen des Urheberrechtsschutzes, d.h. das des droit d’auteur und das des Copyright, untersucht der Beitrag die Anfänge und Entwicklungen des Copyrights in England und in den Vereinigten Staaten von Amerika bis in die Gegenwart.

Der Schutz begann im 16. Jahrhundert in England mit der Verleihung des Rechts an die „Company of Stationers“ (Buchhändlergilde), die ein Bücherregister (Bücherrolle) führen durfte. 1709/10 folgte mit der „Statute of Anne“ das erste Urheberrechtsgesetz in England, das erste der USA war der „Copyright Act“ von 1790. Im Jahre 1998 verlängerte der amerikanische Gesetzgeber die Schutzfrist für die Mickey Mouse mit einem eigenen Gesetz um 20 Jahre; die Frist läuft also 2018 aus.

 

Keywords

Urheberschutz; Copyright; England; die USA.


Christoph Schmetterer: Die Rechtsstellung der Mitglieder des österreichischen Kaiserhauses von 1839 bis 1918

Die Mitglieder des Kaiserhauses waren österreichische Staatsbürger mit zahlreichen Privilegien. Sie waren strafrechtlich besonders geschützt. Privatrechtlich unterstanden sie der Hausgewalt des Kaisers, dessen Genehmigung sie für Eheschließungen, Adoptionen und letztwillige Verfügungen benötigten. Im Zivilverfahren hatten die Mitglieder des Kaiserhauses einen eigenen Gerichtsstand vor dem Obersthofmarschallamt.

Der Aufsatz beschreibt die Rechtsstellung der Mitglieder des österreichischen Kaiserhauses anhand des habsburgischen Familienstatuts, der entsprechenden Gesetzesbestimmungen und der zeitgenössischen juristischen Literatur. Außerdem werden konkrete Beispiele für die Anwendung der rechtlichen Regelungen gegeben.

 

Keywords

Kaiserhaus; Erzhaus; Erzherzog; Erzherzogin; Familienstatut; Privatfürstenrecht.


Barna Mezey: Rechtsgeschichte an der Juristischen Fakultät in Budapest

Man könnte glauben, dass die Entfaltung der Lehre und der wissenschaftlichen Erfassung der Rechtsgeschichte gleichzeitig vor sich gingen. In der Wirklichkeit ist aber schon die Festlegung der Grenzlinie problematisch: Wann begann wohl die Lehre der Rechtsgeschichte an der Juristischen Fakultät der Königlichen Ungarischen Universität? Bis zur bürgerlichen Umwälzung 1848 ist nämlich das Fach als selbstständiges Studium in der Ausbildung nicht präsent. Aber als Teil des auf dem Gewohnheitsrecht basierenden so genannten einheimischen Rechts ist die ganze Rechtsgeschichte, von den Gesetzen Stephans des Heiligen bis zum Habsburgischen Patentrecht, vom landesweiten und örtlichen Gewohnheitsrecht bis zu den Traditionen der Gesetzgebung, im Lehrstoff vorzufinden. Die namhaften Lehrenden des ungarischen Rechts, die auch Lehrbücher veröffentlicht haben (so z. B.  Imre Kelemen, Mátyás Vuchetich, Pál Szlemenics), lehnen sich stark an das traditionelle Recht an. Das Privatrecht ist sogar ein Geschichtsfach (Andor Csizmadia), während das Strafrecht angesichts der Kodifizierungsbewegungen gerade dabei ist, die Bande der ständischen Geschichtlichkeit loszuwerden.

Deshalb ist es vielleicht richtig, wenn wir anders formulieren und die Anfänge dort vermuten, wo wir mit historischer Analyse (und mit historischem Unterricht) zu tun haben, die sich auf die Rechtsentwicklung konzentriert, ausgesprochen historische Gesichtspunkte in den Mittelpunkt stellt und sich den Sachen kritisch und rechtsgeschichtlich nähert.

 

Keywords

Rechtsgeschichte; Ungarn; Budapest.


Kamila Staudigl-Ciechowicz: Zur Entstehung der Wiener Kriminologie und Kriminalistik in der 1. Republik

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Kriminalistik und Kriminologie in Österreich mit einem Schwerpunkt auf Wien in der Zwischenkriegszeit. Ausgehend von weitgehend ungedrucktem Quellenmaterial wird die Gründung des Universitätsinstitutes für die gesamte Strafrechtswissenschaft und Kriminalistik beschrieben und im Hinblick auf die beteiligten Personen und Lehrinhalte beleuchtet. Besondere Aufmerksamkeit verdient dabei Wenzel Gleispach als Gründer des Instituts sowie die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen. In diesem Zusammenhang wird der Frage nach der Öffnung der juridischen Fakultät für Frauen als Arbeitnehmerinnen nachgegangen. So stellte dieses Institut als erste Einrichtung der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät Frauen als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen an. Abschließend wird das Verhältnis zum Kriminalistischen Institut der Polizeidirektion Wien erläutert.

 

Keywords

Wenzel Gleispach; Strafrecht; Zwischenkriegszeit; Kriminologie; Kriminalistik; Wiener Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät; Hubert Streicher; Wiener Bundespolizeidirektion; Siegfried Türkel; Kriminalbiologie; Hans Gross; Franz von Liszt.


Claudia Lydorf: Accursius, Bartolus und Baldus und die Auswirkungen ihrer Lehren auf das Privatrecht am Beispiel der Lex Aquilia

Der moderne Jurist kommt wieder verstärkt mit alten europäischen Rechtsinstituten in Kontakt, die in Europa als „ausgestorben“ bezeichnet werden können, während sie in außereuropäischen Rechtsordnungen in ähnlich Ausprägung weiterhin existieren und  im Wege der Globalisierung, ihren Weg zurück nach Europa finden. Das stellt die Rechtswissenschaft vor die Aufgabe, die sich aus den verschiedensten Gesetzen speisenden Rechtspositionen in Einklang zu bringen. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, sich in Erinnerung zu rufen, dass die Schaffung des Internationalen Privatrechts sowie die Harmonisierung des europäischen Zivilrechts auf eine lange Tradition zurückblicken können. So war es bereits im 12. Jahrhundert in Bologna erfolgreich gelungen, das von Justinian geschaffenen Corpus iuris civilis wiederzubeleben und somit ein einheitliches, europaweit Geltung beanspruchendes Gesetzeswerk für das Zivilrecht zur Verfügung zu stellen.  Die personellen, institutionellen und methodischen Ursprünge der europäischen Rechtswissenschaft sollen im Folgenden Beitrag vorgestellt werden. Darüber hinaus werden am Beispiel der Lex Aquilia einige, in dieser Ursprungszeit entwickelten Rechtsgedanken aufgezeigt werden, deren Wirkung sich bis in die Neuzeit feststellen lässt.

 

Keywords

Accursius; Bartolus; Baldus, Glossatoren; Kommentatoren; Lex Aquilia; Bologna; Perugia; Glossatorenschule; Kommentatorenschule; Privatrecht; Corpus iuris civilis; Glossa ordinaria; justinianische Kodifikation; Glossierung; damnum; lucrum; Digesten; Interesse  extra rem; Schadensersatz; Deliktsrecht.


Pál Sáry: Der auf die Bibel abgelegte Eid im justinianischen Recht

Die heidnischen Römer maßen, ähnlich wie andere Völker der Antike, dem Eid eine große Bedeutung bei. Diese wichtige Rolle der Eidablegung blieb auch nach dem Sieg des Christentums, sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich, bestehen. Der Akt des Eides erhielt nun einen christlichen Inhalt, der in der Anwendung der Bibel seinen formalen Ausdruck fand. Die Konstitutionen von Kaiser Justinian liefern viele Hinweise auf die Anwendung des auf die Bibel abgelegten Eides. Aus diesen Erlassen geht klar hervor, dass dieser symbolische Rechtsakt, der trotz seiner christlichen Form, in vielerlei Hinsicht weiterhin Ähnlichkeit zu den alten heidnischen Eidesformeln aufwies, breite Anwendung fand.


Keywords

Römisches Recht; justinianisches Recht; Eid; Bibel.


Karel Schelle: Die Rechtsregelung der Schadenshaftpflichtversicherung im ABGB

Dieser Aufsatz befasst sich mit der Analyse der Rechtsregelung der Schadenshaftpflichtversicherung in der zweiten Hälfte des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts in der österreichich-ungarischen Monarchie. Einer gründlichen Analyse werden die betreffenden Bestimmungen des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches von 1811, die Versicherungsregulative und der Vorbereitungsprozess der Verabschiedung des Gesetzes über den Versicherungsvertrag unterzogen.


Keywords

Versicherungswesens; Schadenshaftpflichtversicherung; Gesetz über den Versicherungsvertrag; Versicherungsregulativ; ABGB.


Jaromír Tauchen: Die Grundcharakteristik des Privatrechts im Protektorat Böhmen und Mähren

Der Zweck dieses Beitrags besteht in der Analyse der Grundänderungen, zu denen es im Bereich des Privatrechts nach der Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren gekommen ist. Das Privatrecht in Protektorat stellt ein sehr umfangreiches und trotz seine häufigen Änderungen und Eingriffe ein sehr unübersichtliches Gebiet dar, deswegen sind hier nur die wichtigsten Momente erwähnt, damit sich der Leser einen Grundeinblick in diese Problematik verschaffen könnte.

 

Keywords

Protektorat Böhmen und Mähren; Nationalsozialismus; Privatrecht; NS-Ideologie.


Dmitry Poldnikov: Dogma and Legal History in Russian Science of Civil Law

The paper presents the analysis of correlation between the legal dogma and legal history as it was reflected in the theoretical publications of several renowned Russian Private Law scholars throughout the 20th century. The author states that historical argument may, and should, perform the explanatory and corrective functions in relation to legal dogma, but de facto it serves as an ornament in Russian Private Law studies. The author traces the causes of this discrepancy between the desired and actual state of the legal discipline by examining colloquial, philosophical and legal meanings of “dogma” in Russia; European ancient and medieval origins of the legal dogma; and its link with the modern Roman law. The author argues in favour of a more active usage of Legal History in order to correct the inherent drawbacks of dogmatic approach to legal research.

 

Keywords

Dogma; legal history; medieval ius commune; Russian legal science; Roman law; Pandectists; civil law theory; argument; methodology; legal terminology.


John E. Fahey: The Secret Poison Plot Adolf Hofrichter and the Austro-Hungarian General Staff

The Austro-Hungarian Empire's military justice system, like much in the Empire, adapted slowly to changing times.  First Lieutenant Adolf Hofrichter's 1909 poisoning of a member of the Army's General Staff, and his subsiquent investigation and trial, illustrate the weaknesses of the Austro-Hungarian court marshal system and its' perception in broader society.  The Viennese press's suggestions and complaints about Hofrichter's court marshal, show the need for adaptation and change.  The press also illustrate the role of the military within the broader criminal justice system of the fin-de-siecle Austro-Hungarian Empire. 

 

Keywords

Austro-Hungarian Empire; military justice; court marshal; murder; poison.


István Stipta: The Main Tendencies of Hungarian Legal Historiography in the 20th Century and its Present Situation

The essay analyses first the Hungarian legal historiography in the 20th century. It gives the list of scientific schools of the Horthy era and its most important representatives. In addition, the essay examines the intellectual impacts that shaped the contemporary science of Hungarian legal history. After then, the paper deals with the so called socialist science appearing after World War II. The essay refers to the ideological subjection (determination) of the science and the battle of the old and new approach. The chapter that introduces the present situation of the science of legal history displays the research centers of legal history reawakening from the 1970’s. The paper also reviews the process of development of the education and research centers in the provinces. It also introduces the procedure of how the science of history and legal history approached each other.  The author endeavors to name each important scholar and to refer to the most remarkable works written by those.

 

Keywords

Legal historiography; constitutional and legal history of Hungary; education of legal history; constitutional-historical research centers; legal academies; historical and legal scientists.


Norbert Varga: The Private Law Elements of Citizenship Law in the 19th Century

The bourgeois transformation created the conditions subsequent to which the demand for statutory regulation of Hungarian citizenship could emerge. The codification of citizenship law was helped by the appearance of the idea of sovereignty and of the principle of equality before the law. The development of a bourgeois state organisation striving to rid itself from the vestiges of feudalism made the reform of citizenship law, as one of the elements of state sovereignty, unavoidable. The bourgeois transformation played a major role not only in the extension of the principle of equality before the law, but also in changing the meaning and the content of the concept of citizenship. Citizenship was an expression of the legal relationship existing under public law between a state and its citizen. In the public law of feudalism, this concept did not exist. As a result of this process, citizenship law also became a part of public law in Hungary (act L of 1879), despite the fact that certain elements of private law continued to play a role in case of both the acquisition and the loss of citizenship.

 

Keywords

Citizenship; public law; Hungarian constitutional history; legitimization; naturalization; marriage; concept of citizenship;loss of citizenship; private law; foreign citizens; family law; illegitimate child.


Balázs Pálvölgyi: Ethnic Questions in the Hungarian Migration Policy until 1914 – Forming the Main Lines of a State-Backed Action Concerning the Migrants in the United States

In the second half of the 19th century, when the mass-migration flow started from Hungary mainly to the United States and to other American destinations, the Hungarian government slowly revealed the complexity of this social phenomenon. In the early years of the Hungarian migration, it was the economic and military question, which gave a push to the governmental steps in a higher level, and from the end of the 19th century, it was the ethnic problem, which made the Hungarian policy ambiguous.

 

Keywords

Migration; Austria-Hungary; United States; ethnic questions; secret governmental action.


Kamila Kêdzierska: Local Administration in the Years 1944 –1950 – Overview and Selected Problems Based on the Example of Krakow County

This article includes the overview of political system and functioning of the local administration in Poland in the years 1944-1950, as well as the problems of clerical (officials) law after World War II. On the background of these general statements the article shows selected issues concerning the activity of Krakow County, dealing in the vast majority with the employed officials. In accordance with the above scheme, the article is divided into three equivalent parts.

 

Keywords

Krakow; Poland; local administration.


Zdenìk Koudelka: The Arms of Moravia and Silesia

Moravia and Silesia are historical lands which nowadays create the eastern part of the Czech Republic. Nevertheless, the major part of Silesia belongs to contemporary Poland, a smaller part belongs to Saxony. Moravia as a margraviate and Silesia as a duchy belonged as integral parts to the Holy Roman Empire and were feudally dependent on the Czech king, later on the Habsburg and Prussian state. Their historical lines projected in that aspect that their coats of arms exist in two versions.  


Keywords

Moravia; Silesia; arms.



BOOK REVIEWS



Alexander K. Schmidt: Erfinderprinzip und Erfinderpersönlichkeitsrecht im deutschen Patentrecht von 1877 bis 1936


Gábor Hamza: Entstehung und Entwicklung der modernen Privatrechtsordnungen und die römischrechtliche Tradition



REPORTS FROM HISTORY OF LAW



Internationales Kolloquium: „Kodifikationsgenesis des Privatrechts und ihr Gedankenhintergrund“


Viva Voce Examination Report





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ARCHIV - Vol. 1 / 2010 No. 2



TABLE OF CONTENS


 

Christoph Schmetterer: „Geheiligt, unverletzlich und unverantwortlich“. Die persönliche Rechtsstellung des Kaisers von Österreich im Konstitutionalismus

 

Marcel Senn: Sovereignty – Some critical Remarks on the Genealogy of Governance

 

Thomas Gergen: Die Verwertungsgesellschaft VG WORT: Genese und neue Herausforderungen

 

Gábor Hamza: Das römische Recht und die Privatrechtsentwicklung in Russland im modernen Zeitalter

 

Pál Sáry: Letztwillige Zuwendungen zu frommem Zweck im christlichen römischen Reich

 

Karel Schelle: Die Änderungen im tschechoslowakischen Zivilverfahrensrecht in der Zwischenkriegszeit

 

Sebastian Krafzik: Die Herrschereinsetzung aus der Sicht des Bartolus von Sassoferato

 

Balázs Pálvölgyi: The First Steps of Migration Legislation and its Consequences in Hungary

 

Jaromír Tauchen: Einige Bemerkungen zur Entwicklung des Arbeitsrechts im Protektorat Böhmen und Mähren

 

Ewa Stawicka: Criminal Courts in the Kosciuszko Uprising (an outline)

 

Jiøí Bílý: Law in the Early Christian Church

 

Stephan Schreiber: Die Rechtslehre von Fichte im Kontext

 

Zdenìk Koudelka: Development of local administration in Moravia, Silesia and Bohemia

 

Renata Veselá: Czechoslovak Family Law after 1945

 

Miroslav Frýdek: Leges de repetundis

 

Lucie Bendová Bednáøová: Delicts Against Morals Before the Regional Court in Olomouc in the End of the 19th and in the Beginning of the 20th Century



BOOK REVIEWS



Herbert Elzer: (I) Die deutsche Wiedervereinigung an der Saar; (II) Konrad Adenauer, Jakob Kaiser und die „kleine Wiedervereinigung“

 

Karel Schelle, Jaromír Tauchen: Grundriss der Tschechoslowakischen Rechtsgeschichte

 

Ius romanum schola sapientiae – Pocta Petrovi Blahovi k 70. narodeninám

 

Mario Pani: Il costituzionalismo di Roma antica

 

Andrea Švecová, Tomáš Gábriš: Dejiny štátu, správy a súdnictva na Slovensku.

 

Adam Lityñski: Prawo Rosji i ZSSR 1917 –1991 czyli historia wszechzwi¹zkowego komunistycznego prawa (bolszewików). Krótki kurs

 

Pocta Eduardu Vlèkovi k 70. narozeninám

 

Ján Švidroò: Právnohistorické a právnoteoretické základy práva duševného vlastníctva a jeho místo v systéme slovenského práva

 

Schelle, K., Šedivý, M., Tauchen, J., Veselá, R.: Stát a právo v dobì Metternichovì

 

Schelle, K., Veèeøa, J., Veselá, R., Vojáèek, L.: Podíl èeských zemí na integraèních a unifikaèních snahách v Evropì

 

Jaromír Tauchen: Vývoj trestního soudnictví v Nìmecku v letech 1933 –1945

 

Karel Schelle: Liste der Literaturstellen der Rechtshistorischen Arbeiten der Juristischen Fakultät der Masaryk Universität Brno (1919 – 2009)

 


REPORTS FROM HISTORY OF LAW



International Conference «Roman Private Law and Legal Culture of Europe»

 

Konferenz „Entwicklung des Privatrechts auf dem Gebiet der Tschechischen Republik“

 

Vor hundert Jahren wurde der Brünner Rechtshistoriker Prof. JUDr. Bohumil Kuèera, DrSc. (1910 –1979) geboren

 

110 Jahren seit der Geburt vom bedeutenden mährischen Rechtshistoriker und Numismatiker Prof. JUDr. Jaroslav Pošváø, CSc. (1900 –1984)

 

Days of Law of Olomouc 2010




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ARCHIV - Vol. 1 / 2010 No. 1



TABLE OF CONTENS



Foundation of „The European Society for History of Law“


Entstehung der wissenschaftlichen Gesellschaft „The European Society for History of Law“


Christian Neschwara: Franz von Zeiller und das Strafrecht


Gábor Hamza: Das römische Recht und die Privatrechtsentwicklung in Ungarn im Mittelalter


Balázs Pálvölgyi: Hungarian views on the French proposal to the planned international accord concerning the crimes of political terrorism (1934)


Stanislav Balík: Brief History of the Constitutional Court of the Czech and Czechoslovak Republic and its role in upholding the rule of law


Kai Müller: Die Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik in der Ära Honecker. Anspruch, Realität, Scheitern


Jaromír Tauchen: „Beneš-Dekrete“ von einer rechtlich historischen Perspektive


Martin Bermeiser: Die Tschechoslowakei zwischen 1945 und der Mitte der 1960er aus einem deutschen Blickwinkel


Karel Schelle: Zu den Anfängen der tschechoslowakisch-polnischen Beziehungen


Vilém Knoll: Legal personality of natural persons in the Czech medieval private law Brief Summary


Jiøí Bílý: The legal position of the Dalmatian merchants in medieval Lübeck


Renata Veselá: Protektorat Böhmen und Mähren und die Änderungen im Familienrecht


Miroslav Frýdek: Terminology of Roman Criminal Law – crimen et delictum


Lucie Bendová Bednáøová: The Crime of the Forced Abortion (The culpability of foeticide in the first quarter of twentieth century)



BOOK REVIEWS



Pál Sáry: Bûnvádi eljárások az Újszövetségben


Karel Schelle [Hrsg]: Dìjiny èeské veøejné správy


Jiøí Bílý: Homo oeconomicus evropského feudalismu


Jiøí Bílý: Moc a právo v evropské politické tradici


Stanislav Balík [Hrsg.]: Dìjiny advokacie v Èechách, na Moravì a ve Slezsku


Karel Schelle, Jaromír Tauchen: Grundriss der Tschechoslowakischen Rechtsgeschichte


Karel Schelle, Jaromír Tauchen: Recht und Verwaltung im Protektorat Böhmen und Mähren




REPORTS FROM HISTORY OF LAW



11th Conference of Law Romanists of Slovak Republic and Czech Republic


Bericht aus der sechsten Konferenz über die Geschichte der Rechtsanwaltschaft


Days of law 2009, 18th – 19th November 2009 in Brno, Czech Republic


Konferenz „Metternich und seine Zeit“


Meeting of pedagogues from departments of Legal History this time with the topic of Tradition of Czech and Slovak legal science and teaching of law


Konferenz „Politische Prozesse in der Tschechoslowakei (1948 – 1989)“


Das siebzigste Jubiläum von Prof. Vlèek





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